Rezension: Jenseits des Schattentores - Susanne und Beate Teresa Hanika



Titel: Jenseits des Schattentores
Autor: Beate Teresa Hanika, Susanne Hanika
Verlag: Fischer Sauerländer
Reihe: -
erschienen: 24. September 2015
Umfang: 480 Seiten
Preis: 16,99 € [D] (Hardcover)
ISBN: 978-3-7373-5246-8


Verlag // Autor // Goodreads







Inhalt
────────────────────────────────────────────────────────────────────
"Romantisch, spannend, witzig, phantastisch – Romantasy vom Feinsten!

Rom, die Ewige Stadt: Eigentlich sucht die siebzehnjährige Aurora nur eine Wohnung, doch die Besichtigung läuft anders als erwartet ... »Komm rein, wurde ja auch Zeit! Es ist was schiefgegangen, und jetzt liegt er tot da drin«, wird sie von der ein paar Jahre älteren Luna begrüßt. Und bevor Aurora das Missverständnis aufklären kann, hilft sie schon, die Leiche zu beseitigen. Hals über Kopf gerät sie in ein rasantes Abenteuer, das selbst vor den Toren der Unterwelt nicht haltmacht, und verliebt sich auch noch in einen ungehobelten Kerl. Das alles beobachtet die uralte Göttin Persephone – und kann einfach nicht anders, als in die Irrungen und Wirrungen dort unten einzugreifen!

Packende Romantasy von dem erfolgreichen deutschen Autorinnenteam Beate und Susanne Hanika! 
Für alle Fans von Kai Meyer und Josephine Angelini"



Meinung
────────────────────────────────────────────────────────────────────
Das Autoren-Duo Beate und Susanne Hanika, welche durch ihre "Dark Angels"-Reihe schon für große Begeisterung gesorgt haben, haben nun ein neues Buch auf den Markt gebracht. 

Da ich vorher noch kein Buch von diesem Duo gelesen habe, kann ich leider keine Vergleiche zu voherigen Werken ziehen. Allerdings ist das auch nicht weiter tragisch, denn die Geschichte um Aurora und ihrer rätselhaften Reise in eine Welt, welche ihr völlig fremd ist, ist so spannend und außergewöhnlich, dass sie keinen Vergleich erlaubt.

Das Buch startet ungewönlicher Weise aus der Sicht einer ganz anderen Persönlichkeit. Erzählt wird uns die Geschichte um Aurora von Persephone, eine Göttin welche den Unterweltgott Hades zum Mann nahm. Durch ihre gläserne Seherkugel beobachtet sie das alltägliche Treiben auf der Erde. Als sie plötzlich Aurora in den Gassen Roms entdeckt kann sie sich einfach nicht von ihr losreißen und verfolgt ihr Leben gebannt.

Aurora, welche gerade einen großen Streit mit ihrem Vater hatte, zieht durch die Straßen, auf der Suche nach einer neuen Wohnung um sich endlich von alldem abnabeln zu können. Durch Zufall findet sie sich in einem gruseligen Haus, voll Spinnenweben, einem knarzenden Fahrstuhl und dem unglaublich attraktiven Leon wieder. Als sie dann aber in einen Mordfall verwickelt wird und es den Anschein macht, dass sie vollkommen geplant dort ist, ist die Verwirrung für den Leser perfekt.

In den ersten hundertfünzig Seiten habe ich überhaupt nicht verstanden worum es hier wirklich geht. Wer sind diese rätselhaften Fremden? Und wieso reißt sich Aurora nicht von ihnen los und geht ihrer Wohnungssuche weiter nach?

Viele Fragen, welche man unbedingt beantwortet haben möchte, sodass es schier unmöglich ist mit dem Lesen aufzuhören. 

Des Weiteren ist auch der Perspektivwechsel, zwischen der Sicht von Persephone und Aurora sehr spannend und abwechslungsreich. Die verschiedenen Charaktere in diesem Buch sind allesamt einzigartig und leben durch ihre atemberaubenden Details.

Die Welt voll Götter, Halbgötter und Aurora mittendrin lässt ein klischeehaftes Ende erahnen. Aber alles kam ganz anders, als ich vermutet habe. Bis zur letzten Seite bleibt es spannend. Auch die Liebesgeschichte in diesem Buch ist sehr romantisch aber dennoch nicht kitschig. 

Ich muss sagen, dass mir dieses Buch wirklich besonders gut gefallen hat. Am Anfang tat ich mich wirklich schwer, da ich überhaupt keinen roten Faden erkannt habe. Wenn man dieses Buch allerdings beendet hat, erschließt sich einem ein größerer Kontext und alles vermag einen Sinn zu geben. Auch kleine Dialoge oder die kurzen Passagen über jedem Kapitel lassen die Geschichte, wenn man sie beendet hat, über sich hinauswachsen.

Eine Mischung aus griechischer Mythologie, Action-Thriller, einer wunderschönen Liebesgeschichte, über ein Mädchen, welches das alles zusammen mit dem Leser neu entdeckt.


Gestaltung
────────────────────────────────────────────────────────────────────
Die Gestaltung dieses Buches sprach mich sofort an. Die Details welche das Tor zur Unterwelt anspielen sind schlicht aber dennoch sehr aussagekräftig.


Empfehlung
────────────────────────────────────────────────────────────────────
Ich würde diese Geschichte etwas älteren Lesern empfehlen, da doch einige Beschreibungen schon sehr in das Horror-Szenario gehen.


Fazit
────────────────────────────────────────────────────────────────────
Anfangs sehr undurchsichtig und verwirrend, gefolgt von purer Spannung, einiger Ermittlungsarbeit und der ganz großen Liebe.


Bewertung
────────────────────────────────────────────────────────────────────
Sehr gute vier einhalb von fünf möglichen Sternen, da ich sehr lange gebraucht habe ein roten Faden in der Geschichte zu finden.

Ich danke dem Fischer Sauerländer-Verlag ganz herzlich für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares.

Kommentare:

  1. Ich glaube, ich muss dieses Buch auch lesen. Hört sich interessant an :)

    Liebe Grüße , http://enjoythelittlethingsplease.blogspot.de/

    AntwortenLöschen